dekoder | Russland entschlüsseln
Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen
Universität Hamburg
Truppenabzug 1991–1994
Die frühere Sowjetarmee verlässt Ostdeutschland

Über das Projekt

Das Special Truppenabzug 1991–1994 ist ein Kooperationsprojekt von dekoder.org, der Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen und der Universität Hamburg.

Das Special entstand im Rahmen des Projektes Wissenstransfer hoch zwei – Russlandstudien mit finanzieller Unterstützung der VolkswagenStiftung und ist Teil des Dossiers Perestroika und Mauerfall – revisited, gefördert von der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur. Am Wissenstransfer-Projekt beteiligt sich zudem die Universität Basel mit Unterstützung der Stiftung für Medienvielfalt (Schweiz).

Projektleitung: Mandy Ganske-Zapf
Wissenschaftliche Beratung: Monica Rüthers, Universität Hamburg; Jörg Morré, Christoph Meißner, Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst
Koordinator des Projektes Wissenstransfer hoch zwei: Leonid A. Klimov
Chefredaktion: Tamina Kutscher
Übersetzungsredaktion: Friederike Meltendorf
Programmierung: Daniel Marcus
Design: Daniel Marcus, Kim Meyer, Asya Maslova
Russische Textredaktion: Viktoryja Stukalenko
Content Management: Alena Schwarz, Jakob Reuster
Videos: (1) Wünsdorf: Deutsche Welle, (2) Wünsdorf Parade 1994: Reiner Rodig, (3) letzte Wachablösung am Ehrenmal Tiergarten 1990: Andrej Stroganov, (4) Wünsdorf Proschtschaj, Germanija! 1994: Reiner Rodig

Kooperationspartner:

dekoder

dekoder ist ein deutschsprachiges Online-Magazin und bietet Medien und Kompetenz zum Thema Russland. dekoder bringt russischen Journalismus und wissenschaftliche Kompetenz aus europäischen Universitäten auf eine gemeinsame Plattform. Für das innovative Konzept und die redaktionelle Arbeit wurde dekoder mit dem Grimme Online Award 2016 ausgezeichnet. dekoder ist mit den Zielen Völkerverständigung und Bildung als gemeinnützig anerkannt und und wird von der Dekoder-gGmbH (Hamburg) getragen.

Forschungsstelle Osteuropa an der Universität Bremen

Die Forschungsstelle Osteuropa (FSO) ist eine außeruniversitäre Forschungseinrichtung an der Universität Bremen. Im Jahr 1982, mitten im Kalten Krieg gegründet, versteht sich die FSO heute als ein Ort, an dem die Geschichte des „Ostblocks“ und seine Gesellschaften mit ihrer spezifischen Kultur aufgearbeitet sowie aktuelle Entwicklungen in der post-sowjetischen Region analysiert werden. Die FSO engagiert sich seit ihrer Gründung im Bereich des Wissenstransfers. Seit 2003 sind dabei regelmäßige online publizierte Länder-Analysen (siehe www.laender-analysen.de) ein zentrales Element.

Universität Hamburg

Das innovative Lehrprojekt Perestroika und Mauerfall als shareable content vermittelt Studierenden in zwei Projektseminaren bis März 2020 digitale Kompetenzen an der Schnittstelle von Wissenschaft und Journalismus. Das Lehrprojekt, gefördert vom Lehrlabor im Universitätskolleg der Universität Hamburg (UHH), ist am Fachbereich Geschichte unter Leitung von Prof. Dr. Monica Rüthers angesiedelt und richtet sich an Studierende der Osteuropastudien, der Geschichte sowie der Slawistik und wird von Mandy Ganske-Zapf als wissenschaftliche Mitarbeiterin begleitet. Im Sommersemester 2019 haben elf Studierende daran teilgenommen und zum Truppenabzug der früheren Sowjetarmee aus Ostdeutschland mediale Formate erarbeitet. Im Qualitätspakt Lehre hat sich die Universität Hamburg der Weiterentwicklung von Studium und Lehre in besonderer Weise verschrieben, seit 2019 ist sie Exzellenzuniversität.
Von ihren Erfahrungen berichten die Studierenden in einem Blog.

Deutsch-Russisches Museum Berlin-Karlshorst

Das Deutsch-Russische Museum Berlin-Karlshorst befindet sich am historischen Ort der bedingungslosen Kapitulation der deutschen Wehrmacht gegenüber der Sowjetunion am 8. Mai 1945 – damit endete der Zweite Weltkrieg in Europa. Mit seiner Dauerausstellung erinnert das Museum an den Vernichtungskrieg Nazi-Deutschlands gegen die Sowjetunion von 1941 bis 1945. Das Museum wird von einem Verein getragen, dem deutsche, russische, ukrainische und belarussische Institutionen angehören. Bis zum 15. Januar 2020 wird im Museum die Sonderausstellung Alltag – Politik – Kampfauftrag. Sowjetische Truppen in Deutschland 1945 –1994 zu sehen sein.